Kerb beim Häzemer Dorf- und Kulturverein

Historischer Dorfrundgang an der Häzemer Kerb
(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt auch in diesem Jahr wieder zu seinem historischen Dorfrundgang ein. Er findet am Freitag, 07.09.2018, um 18.00 Uhr statt.
Vorstandsmitglied Heinrich Eichhorn übernimmt traditionell wieder die Führung und startet dazu am Treffpunkt „Freier Platz“.
Wie gewohnt werden verschiedene Anlaufpunkte sowohl im Ort selbst als auch in seiner zugehörigen Gemarkung angesteuert, um die komplette Geschichte des Ortes erzählen zu können.
Der Verlauf des diesjährigen Rundgangs wird vom Alten Weg aus über Sportplatz, Heuweg und Dorfmühle in Richtung Groß-Umstadt führen. Über die Falltorgasse geht es dann wieder zurück zum Freien Platz. Die Teilnehmer werden viele interessante Dorfgeschichten hören. Dabei erhalten sie auch Informationen über die alte Wasserleitung von Habitzheim.
Für die Stärkung danach ist dann im Festzelt reichlich gesorgt.
Die Tour ist sowohl für Einheimische als auch für Neubürger sehr empfehlenswert.

Teilnahme am Umzug
(gk) Der Verein nimmt auch in diesem Jahr wieder am Umzug der Kerb teil. Das Motto ist dieses Mal das 10-jährige Jubiläum des Vereins. Es wäre schön, wenn sich anlässlich des Jubiläums eine große Gruppe einfinden würde. Der Treffpunkt zur Aufstellung ist am Sonntag, 09.09.2018, um 13.30 Uhr in der Ringstraße.

Mundartabend beim Kulturverein
(gk,kl) Erinnern Sie sich noch an die Kerb aus dem Jahr 2013, als ein junger Mann, Klaus Lohr vom Duo „Bees Denäwe“, mit seiner Musik das Kerbzelt auf dem Sportplatz zum Beben brachte? Wenn ja, dann wissen Sie bereits, was am Mundartabend der diesjährigen Kerb auf die Gäste zukommt. Wenn nein, dann sollten Sie unbedingt den Abend besuchen, zumal dieses Mal beide Künstler von „Bees Denäwe“ auftreten werden.
Der Häzemer Dorf- und Kulturvereins lädt dazu für Montag, den 10.09.2018, ab 19.00 Uhr ein.
Zur Stärkung werden Würstchen, Kochkäsbrot oder Spundekäs angeboten.
„Bees denäwe“ bietet an diesem Abend Hessisch Kokolores & Musik Comedy – ein Auftritt ohne Strom, ohne elektronische Verstärkung und ohne Hochdeutsch.
Das Duo ist darauf spezialisiert, in einem Parforceritt durch Musikstile und aberwitzige Themen den täglichen Wahnsinn mit allen Mitteln aufzuarbeiten. Die beiden Mundartmusiker aus dem Ried, Klaus Lohr und Franz Offenbecher, machen dabei vor keiner noch so banalen Begebenheit halt, rücken alle geraden Dinge schief, geben Antworten auf Fragen, die keiner stellt, und sind sich zu keinem Blödsinn zu schade. Dabei bleiben sie stets heimatverbunden und pflegen ausgiebig die südhessische Mundart.
Wer gerne lacht, ist hier genau richtig. Wie in den Jahren zuvor ist der Eintritt am Mundartabend frei. Der Musikerhut, der herumgereicht wird, darf aber gerne für Spenden genutzt werden.

Den Kräutern hinterher

(gk) Wo sind die Kräuterfrauen und die, die es werden wollen?
Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt für den 14. August 2018 wieder zu seinem beliebten Kräutersammeln ein. Die Teilnehmer treffen sich dazu um 18.00 Uhr in der Falltorgasse an der Scheune von Familie Seeger (gegenüber Familie Lehmer).
Unter fachkundiger Führung geht es durch Flure und Wiesen, um allerlei Kräuter für die sogenannte Würzborre zu finden. Für das Zusammenstellen des Kräuterstraußes sind mitgebrachte Messer oder eine Schere hilfreich.
Nach dem Spaziergang ist ein Abschluss im „K2“ vorgesehen. Viel Spaß beim Sammeln und Wissensaustausch!

Unterwegs in Babenhausen

(gk) Wer Babenhausen bisher vom Vorbeifahren nur als Kasernenstadt kannte, bekam beim Ausflug des Häzemer Dorf- und Kulturvereins ein ganz anderes Bild der Stadt geboten.

Die Gruppe startete mit einer Führung von Stadtarchivleiter und Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Babenhausen e.V. Georg Wittenberger im Territorialmuseum.

Er begrüßte die Teilnehmer im Versammlungsraum des Museums und ging kurz auf die Entstehung des Museums ein, das am 30. März 2014 eröffnet wurde. Dank der Gründung einer gemeinnützigen Stiftung durch den örtlichen Bauunternehmer Dipl.-Ing. Dieter Aumann, in die er das von ihm erworbene, 1555 erbaute, ehemalige Amtshaus der Gaylinge von Altheim überführte, entstand das Zuhause für das neue Territorialmuseum. Der renovierte Herrenhof bietet auf 300 m² eine hervorragende Kulisse für die Darstellung der Geschichte Babenhausens und kann sowohl den Hessischen Denkmalschutzpreis 2014 als auch den Deutschen Fachwerkpreis 2015 zu seinen Auszeichnungen zählen. Das würde bestimmt auch die Familie der Freiherren Gayling von Altheim erfreuen. Ihr Name taucht bereits ab dem 11. Jahrhundert, beispielsweise als Ritter, Lehnsnehmer oder Amtmänner, in zahlreichen Urkunden auf. Sie dienten den Grafen von Hanau-Lichtenberg in den Regionen von Babenhausen und Bouxwiller (Elsass). Der Blaue Raum des Museums, in dem die Gruppe die Führung durch die einzelnen Räume startete, ist den Exponaten dieser Adelsfamilie gewidmet und enthält auch als besonderes Schmuckstück das Original-Säulenkapitell des Babenhäuser Schlosses aus dem Jahr 1189.

„Die Redensart ‚Durch die Lappen gehen‘ wird anhand der Gaylingschen Jagdlappen mit gräflichem Wappen auf der Vorderseite und einem Schwarzen auf der Rückseite deutlich“, erklärte Georg Wittenberger. „Trotz des Schwarzen, dessen Hintergrund die Angst vor den Türken abbildet, gingen die Tiere, die vor dieser Abbildung keine Angst hatten, bei der Jagd ‚durch die Lappen‘.“
Nach dem Blauen Raum folgten der Hellrote und der Dunkelgrüne Raum mit Hinweisen auf die Verbindung von Bouxwiller (Buchsweiler) und Babenhausen und den jeweiligen Schlossbewohnern sowie Einblicke in die Vor- und Frühgeschichte und Stadt/Land im Mittelalter. Ausstellungsstücke zur Hexenverfolgung, zu Räuberbanden wie der des Hölzerlips, zu Babenhausen als Garnisonstadt und viele mehr zogen an den Museumsgästen vorbei.

Themen zur Kirchengeschichte und dem Dreißigjährigen Krieg folgten im Weinroten Raum. „Da ist ja eine alte Kirchturmuhr“, so ein Teilnehmer begeistert. Und wirklich, das Exponat ist die Harreshausener Kirchturmuhr und gerade in Zeiten der Smartphones wieder auffällig.

„Wussten Sie, dass Babenhausen Ausgangs- und Endpunkt der Kunststoffstraße des Kreises Darmstadt-Dieburg ist?“, fragte Georg Witterberger stolz seine Zuhörer. Das kommt nicht von ungefähr: Babenhausen passt mit der Cellba (Celluloid Babenhausen), der von Heinrich Schöberl gegründeten Fabrik, die hauptsächlich Puppen, aber auch Schwimmtiere und Rasseln aus Zelluloid herstellte, wunderbar in diesen Themenbereich. In der Zeit von 1924 bis 1966 zählte Cellba zu den größten Arbeitgebern der Stadt. „Vor allem Frauen produzierten die Puppenteile mit dem Markenzeichen der Nixe auf dem Rücken in Heimarbeit“, so Georg Wittenberg. Neben Babenhausen gehören auch Groß-Umstadt mit der Firma Resopal und noch weitere sieben Stationen zur Kunststoffstraße. An allen Stationen werden Informationen rund um die Kunststoffherstellung bzw. -verarbeitung gezeigt.

Zum Abschluss der Führung begab sich die Gruppe in das Souterrain des Museums, zur Darstellung der Vor- und Frühgeschichte. Georg Wittenberg wies hier insbesondere auf die damaligen Techniken zur Dämmung hin, einer Energiesparwand aus der Bronzezeit, und entließ seine Zuhörer mit einem Ausflugstipp zu dem nah gelegenen Hügelgrab im Wald von Harreshausen. Einen Vorgeschmack darauf konnte die Gruppe sich in dem kurzen Film holen, den man gemeinsam an der entsprechenden Station – einer der vielen vorhandenen Film- und Hörstationen – anschaute. Nicht zuletzt diese Stationen, die zu einem erneuten Besuch einladen, begeisterten die Teilnehmer. „Kein Wunder, dass dieses Museum bereits zwei anerkannte Preise bekommen hat. Hier stimmt das Gesamtpaket aus Ambiente, Konzept, Umsetzung und Führung wunderbar“, so Gabriele Kaufmann.

Und noch ein Tipp kam von Georg Wittenberg: „Besuchen Sie einmal das „Hanauerland“ im Elsass, um die Spuren der Gayling zu sehen.“

Nach dieser rundum gelungenen Museumsführung mit einem leidenschaftlichen Vortragenden und vielem neuen, interessanten Wissen konnten die Kulturfreunde ihr Mittagessen doppelt genießen.

Als sehr gute Ergänzung des Museumsbesuchs stellte sich die um 15.00 Uhr folgende Stadtführung heraus, die von Ine Reichart vom Heimat- und Geschichtsverein Babenhausen e.V. durchgeführt wurde. Sie startete ihre Führung mit einer kleinen Geschichtseinführung zur Stadtwerdung Babenhausen. Noch vor Darmstadt erhielt Babenhausen am 28. März 1295 von König Adolf von Nassau das Stadtrecht und damit verbunden das Marktrecht. Die dabei zu erfüllende Pflicht hinsichtlich Befestigungsanlagen erfüllte Babenhausen neben seiner bereits vorhandenen Burg – erbaut Ende des 12. Jahrhunderts – dann mit seiner Stadtmauer und sechs Türmen, von denen heute nur noch zwei erhalten sind. „Die Burg bzw. das Schloss ist leider aktuell nicht zugänglich, da Bauarbeiten stattfinden“, bedauert Ine Reichart. Nachdem es Kuno I. von Münzenberg erbaute, ging es später nach Erbfolge an den Grafen von Hanau-Lichtenberg. Danach gab es durch Kriegswirren und andere Umstände mehrere Besitzerwechsel mit An- und Umbauten, bis es schließlich privat verkauft wurde und nun zu einem Hotel umgebaut werden soll. Größere Bauarbeiten sind auch bei den ehemaligen Kasernen von Babenhausen in Gange. Nachdem in den Jahren 1951 bis 2007 amerikanische Soldaten in Babenhausen lebten, sollen hier nun neue Wohnungen entstehen.

Die Gruppe lief weiter zum Hexenturm, der im Mittelalter als Gefängnis diente. Hier berichtete Ine Reichart von den damals stattfindenden Hexenprozessen, von Folterungen und Hinrichtungen. Direkt neben dem Turm wies sie auf das älteste Haus Babenhausens aus dem Jahr 1442 hin, das liebevoll restauriert wurde. Überhaupt sind die Teilnehmer überrascht, wie viele schöne Fachwerkhäuser die daher auch so genannte Fachwerkstadt Babenhausen besitzt: Schlossmühle, Burgmannenhaus, evangelisches Gemeindehaus, Patrizierhäuser, Alte Apotheke und viele mehr. Ine Reichart ging dabei sehr detailliert auf die verschiedenen Fachwerkformen ein. Die Teilnehmer konnten anhand von mehreren zugeschnittenen Holzteilen die Verzahnungstechnik selbst ausprobieren. Den Abschluss der Führung bildete der Marktplatz mit der evangelischen Kirche St. Nikolaus – Ersterwähnung im Jahr 1262 –, die im Laufe der Zeite mehrmals umgebaut wurde. Nachdem das Äußere der mittelalterlichen Kirche recht schlicht anmutet, überraschte die Besucher der Schmuck im Inneren der Kirche. „Das hätte ich nicht erwartet“, kam es von mehreren Seiten. So fiel den Betrachtern zunächst der wunderschöne aus Lindenholz geschnitzte Flügel- bzw. Reliquienaltar aus dem zweiten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts ins Auge, von dem der Künstler leider nicht bekannt ist. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Wandmalereien aus unterschiedlichen Epochen, wobei die ältesten aus den Jahren vor 1400 stammen. Ine Reichart erläuterte noch die weiteren Ausstattungsgegenstände und verwies dabei auch auf die vorhandene Gruft unter dem Chor hin, in der 16 Angehörige des Hauses Hanau-Lichtenberg begraben sein sollen. Diese Kirche war ein wahrhaft würdiger Abschluss der interessanten Führung.

„Ich wusste gar nicht, dass Babenhausen so viel zu bieten hat“, so eine Teilnehmerin auf dem gemeinsamen Weg zu den parkenden Autos, um die Heimfahrt anzutreten. „Wir werden hier gewiss auch einmal mit Gästen herkommen.“

Neue Informationen für die Teilnehmer des Ausflugs nach Babenhausen

(gk) Für den Ausflug des Häzemer Dorf- und Kulturvereins am Sonntag, den 15.07.2018, nach Babenhausen gibt es krankheitsbedingt eine Änderung im Programmablauf.
Der Besuch des Museums findet nun am Morgen statt, und die Besichtigung der Altstadt am Nachmittag. Das Territorialmuseum in der Amtsgasse 32 ist daher für die Teilnehmer, die direkt nach Babenhausen kommen möchten, der Treffpunkt um 10.00 Uhr.
Für alle anderen, die in Fahrgemeinschaften nach Babenhausen fahren möchten, gilt nach wie vor die Abfahrt um 9.15 Uhr am Freien Platz in Habitzheim.
Nach dem Museumsbesuch geht es dann zum gemeinsamen Mittagessen in das Restaurant „Toscana“ und danach zur Führung durch die historische Altstadt.
Die Rückfahrt ist gegen 17.00 Uhr. Die Kosten belaufen sich auf ca. 8,00 €, abhängig von der Teilnehmerzahl.

Wir sind dann mal weg – im historischen Babenhausen

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturvereins lädt für Sonntag, den 15.07.2018, zu einem Ausflug in das nahe Babenhausen ein. Die Teilnehmer treffen sich zur Abfahrt um 9.15 Uhr am Freien Platz, um in Fahrgemeinschaften nach Babenhausen zu fahren. Wer mit der Bahn von Groß-Umstadt nach Babenhausen fahren möchte, findet nachfolgend die Verbindung angegeben: Hinfahrt ab Bahnhof Groß-Umstadt um 9.44 Uhr, Rückfahrt ab Bahnhof Babenhausen, beispielsweise um 17.01 Uhr oder 17.26 Uhr.
Die Teilnehmer nehmen zunächst an einer interessanten Stadtführung – beginnend um 10.00 Uhr auf dem Marktplatz von Babenhausen – durch die historische Altstadt teil. Den Abschluss bildet dabei die Besichtigung der Stadtkirche.
Danach ist ein gemeinsames Mittagessen in einem Babenhausener Lokal vorgesehen. Mittags steht dann gegen 14.30 Uhr der Besuch des Territorialmuseums (inklusive Führung) an. Die Rückfahrt ist gegen 17.00 Uhr. Die Kosten belaufen sich auf ca. 8,00 €, abhängig von der Teilnehmerzahl.
Der Verein bittet um Anmeldung bis zum 01.07.2018 bei Dieter Lehmer (0176 61462399), bei Gabriele Kaufmann (06162 72727) oder per E-Mail an hduk_kaufmann@phgk.de.
Es wird mit Sicherheit ein informativer und unterhaltsamer Tag. Seien Sie dabei!

 

 

Verzäihl emol ebbes: Häzemer Ausdrigg un Rerrensoarde

(gk) Der nächste Erzählabend des Häzemer Dorf- und Kulturvereins steht vor der Tür. Er findet am Montag, 4. Juni 2018, um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrheim statt.
Das Thema des Abends sind Habitzheimer Ausdrücke und Redensarten aus dem alltäglichen Leben. Heinrich Eichhorn hat dazu einige gesammelt und wird diese vorstellen.
So erwarten die Gäste Ausdrücke wie „Schloarche“, „Schlawiner“ oder auch „Baldin“. Als Beispiel für eine Redewendung sei folgende genannt: „Im Summer in drei Wuche, wenn die Boamstitzel bliehe.“
Es wird bestimmt wieder ein unterhaltsamer Abend, wobei der Verein wieder auf Ergänzungen seiner Sammlung seitens des Publikums gespannt ist.

 

Brotbacken und Mühlenführung in der Tannenmühle

(gk) Der Frühling lockt ins Freie!
Dieser Aufforderung kommt auch der Häzemer Dorf- und Kulturverein nach und lädt zu seinem beliebten Brotbacken in die Habitzheimer Tannenmühle an der L3413 zwischen Habitzheim und Spachbrücken ein.
Es findet am Sonntag, dem 15.04.2018, von 11.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr statt. Friedel und Reiner Haas werden wieder ihre interessanten Mühlenführungen anbieten, in denen den Teilnehmern das Handwerk und der Tagesablauf des Müllers gekonnt erklärt werden. Die Mühle mit ihrem Ambiente und den noch vorhandenen Gerätschaften bietet dazu einen wunderschönen Schauplatz. Selbstverständlich wird auch der Gaumen nicht zu kurz kommen. Zum frisch gebackenen Brot aus dem Steinofen wird es wieder Kochkäse, Schmalz und Brotaufstrich geben. Für die Freunde des Süßen gibt es selbst gebackenen Kuchen und Kaffee oder Tee dazu. Auf zur Mühle!

Mitgliederversammlung – Überraschung inbegriffen

(gk) Die Mitgliederversammlung des Häzemer Dorf- und Kulturvereins am Donnerstag, 22.03.2018, im katholischen Pfarrheim in Habitzheim, hatte die Neuwahlen des Vorstands und die Aktivitäten für das laufende Jahr im Fokus.
Die Begrüßung mit anschließender Totenehrung und einen Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres nahm der erste Vorsitzende Dieter Lehmer vor. Er konnte auf ein ereignisreiches Jahr seines Vereins zurückblicken. Es wurden wieder die traditionellen Veranstaltungen des Vereins, beginnend mit den Verzäihl-emol-ebbes-Owende, den Ausstellungen, der Würzborresammlung und den Veranstaltungen im Rahmen der Häzemer-Kerb – der historische Ortsrundgang, die Teilnahme am Kerbumzug und der Mundartabend – durchgeführt. „Alle Veranstaltungen waren wieder sehr gut besucht“, so Dieter Lehmer im Rahmen seines Rückblicks auf das Jahr 2017. Mit einem „großen Dankeschön an die Gastgeberfamilie Haas, ohne die diese Aktion nicht möglich gewesen wäre“ leitete er über zum Brotbacken in der Tannenmühle. „Dank überregionaler Pressehinweise kamen zum Stammpublikum noch viele Gäste aus dem Umland zu dieser beliebten Veranstaltung in die Tannenmühle“, so Lehmer weiter. Als besonderen Höhepunkt wies er auf die Beteiligung des Vereins zur Restaurierung des aus dem 17. Jahrhundert stammenden Habitzheimer Beetbuch hin. Es befasst sich mit Steuerangelegenheiten und ist laut der Gemeindearchivarin, Frau Mundry-Klein, die bislang älteste Archivalie im Gemeindearchiv Otzberg. Dank Spendengeldern konnte das Buch restauriert werden und in der November-Ausstellung 2017 des Vereins präsentiert werden.
„Großer Beliebtheit erfreute sich auch wieder unsere Jahresabschlusswanderung. Die Bandbreite der Altersgruppen war wieder phänomenal. Dass diese und alle anderen Aktionen derart gut verlaufen konnten, bedarf es vieler Helfer. Allen Helfern, Unterstützern und Spendern, die uns mit Ratschlägen, Kuchenspenden und Geld- bzw. Sachspenden unterstützt haben, sei unser Dank gesagt. Er gilt auch dem Vorstand.“ Mit dem „besonderen Dank an die katholische Kirchengemeinde Habitzheim, die es uns ermöglicht, einige Veranstaltungen im Pfarrheim durchzuführen“, endete Dieter Lehmer seine Rückschau auf das Jahr 2017. An dieser Stelle wurde auch Roswitha Peters für ihre Arbeit als bisherige zweite Vorsitzende des Vereins mit einem Blumenpräsent verabschiedet.
Es folgten die Berichte des Rechners Robert Galli und des Geschäftsprüfers Friedel Haas. Die Gäste erhielten die Informationen, dass der Verein aktuell 86 Mitglieder habe, und dass auf Grund der festgestellten vorbildlichen Kassenprüfung der Antrag auf Entlastung für den gesamten Vorstand gestellt werden könne. Nach dessen erteilter Entlastung seitens der Anwesenden konnte mit Hilfe der anschließend gewählten Wahlleiterin Ruth Juhrig der folgende neue Vorstand gewählt werden: 1. Vorsitzender: Dieter Lehmer, 2. Vorsitzende: Inga Kluge, Rechner: Robert Galli, Schriftführer: Gert Zimmer, Pressewartin: Gabriele Kaufmann sowie als Beisitzer/innen: Bernhard Aschmann, Heinrich Eichhorn, Josef Leo Jakob, Christine zu Löwenstein, Elke Schreiber und Hilde Vollrath. Als Geschäftsprüfer wurden Antonia Kluge und Max Lehmer gewählt.
Im Anschluss gab Dieter Lehmer die geplanten Aktivitäten des Vereins für das laufende Jahr bekannt:

  • 04.2018: Brotbacken und Mühlenführung in der Tannenmühle
  • 06.2018: Verzäihl-emol-ebbes
  • 07.2018: Tagesausflug Babenhausen (Historischer Ortskern, Museum)
  • 08.2018: Würzborresammlung
  • 09.2018: Ortsrundgang im Rahmen der Häzemer Kerb
  • 09.2018: Teilnahme am Kerbumzug
  • 09.2018: Mundartabend
  • 10.2018: Verzäihl-emol-ebbes
  • 11.2018: Veranstaltung
  • 12.2018: Jahresabschlusswanderung

Bei dieser Terminübersicht wies er auch auf das 10-jährige Bestehen des Vereins in diesem Jahr hin und gab bekannt, dass hierzu Ideen und Vorschläge willkommen seien: „Wir sind zu diesem Thema noch in der Planung.“
Da keine Anträge vorlagen, wollte Dieter Lehmer die Sitzung beenden, als er jedoch von seinen Vorstandskollegen mit einer Unterbrechung überrascht wurde. Stellvertretend für den Vorstand dankte Gabriele Kaufmann Dieter Lehmer für seine bisherige zehnjährige Amtszeit als erster Vorsitzender des Vereins. „Wir danken dir für deine bisherige gelungene Vereinsarbeit und freuen uns, dass du dich mit deiner neuen Amtszeit auf neue Abenteuer mit uns eingelassen hast. Du bist für uns ein sehr guter Vorsitzender, der Visionen hat und anpackt“, so Gabriele Kaufmann. Zur Erinnerung überreichte sie Dieter Lehmer das gemeinsame Geschenk des Vorstands. Ein sichtlich bewegter Dieter Lehmer dankte seinem Vorstand für diese nette Überraschung, den Anwesenden für ihr Kommen und die aktive Teilnahme und schloss die Mitgliederversammlung mit den Worten: „Wir wollen in Habitzheim weiterhin etwas bewegen.“

Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt alle Mitglieder und Freunde des Vereins zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, 22. März 2018, um 20.00 Uhr in das katholische Pfarrheim in Habitzheim ein.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Totenehrung
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Rechners
  5. Bericht der Geschäftsprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Wahl des Wahlleiters
  8. Wahl des Vorstandes
  9. Wahl der Geschäftsprüfer
  10. Ausblick auf die Aktivitäten und Veranstaltungen 2018
  11. Anträge
  12. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung können in schriftlicher Form beim 1. Vorsitzenden Dieter Lehmer eingereicht werden.

Diese Mitgliederversammlung bietet eine optimale Plattform zur Information und zum Ideenaustausch der Mitglieder. Hier kann jeder die Arbeit und die zukünftigen Ziele des Vereins mitgestalten. Nutzen Sie diese Gelegenheit und bringen Sie sich und Ihre Vorstellungen ein.
Der Verein freut sich darauf, Sie bei der Versammlung begrüßen zu können.

Für den Vorstand: Gabriele Kaufmann

 

Verzäihl emol ebbes: Häzemer Familienome

(gk) Endlich ist es so weit: Es gibt wieder einen Erzählabend beim Häzemer Dorf- und Kulturverein.
Heinrich Eichhorn hat in den beiden vorliegenden Familienbüchern zu Habitzheim recherchiert und die Herkunft der alten Habitzheimer Familiennamen erforscht.
In seiner Präsentation klärt er auf, wer beispielsweise der älteste „Müller“, „Pfuhl“ oder „Rapp“ in Habitzheim war, und informiert auch über deren Herkunft.
Bestimmt ist nahezu für jeden Zuhörer sein eigener Name oder der eines Verwandten oder Bekannten dabei.
Man trifft sich dazu am Montag, 19. Februar 2018, um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrheim.