Kleinod zur Habitzheimer Geschichte

(Mundry-Klein) Im Foyer des Otzberger Rathauses wurde kurz vor Weihnachten in Anwesenheit von Bürgermeister Matthias Weber, Habitzheims Ortsvorsteher Uwe Mauß, Josef Jakob vom Häzemer Dorf- und Kulturverein sowie Simone Mundry-Klein vom Gemeindearchiv eine Archivalie aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt. Das „Habitzheimer Beetbuch, Renouirt Anno 1692“, befasst sich mit Steuerangelegenheiten und ist die bislang älteste Archivalie im Gemeindearchiv Otzberg. Das Buch befand sich lange Zeit in einem weniger guten Erhaltungszustand. Wasser bzw. Feuchtigkeit hatten Buchblock und Papier sehr zerstört. Dank der Initiative des Häzemer Dorf- und Kulturvereins e.V. konnte das Beetbuch von der Darmstädter Restauratorin Vera Gunder wieder restauriert werden. Finanziert wurde dies aus dem Erlös der 750-Jahr-Feier von Habitzheim im Jahr 2012 und einer Spende der Sparkasse Dieburg.

Wanderung zum Jahresabschluss

(gk) Traditionell lädt der Häzemer Dorf- und Kulturverein für Donnerstag, 28.12.2017, alle Mitglieder und Freunde des Vereins zu einer kleinen Jahresabschlusswanderung ein. Der Treffpunkt ist um 10.30 Uhr auf dem Freien Platz.
Das Ziel ist in diesem Jahr das Gasthaus Baltz in Ueberau. Dort besteht um 12.30 Uhr die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen. Wie immer sind auch diejenigen herzlich eingeladen, die mit dem Auto oder Fahrrad nach Ueberau zur Gruppe dazu kommen möchten. Die Rückkehr ist für 17.00 Uhr geplant.

Zeitaktuelle Fotos und historische Bücher

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt am Sonntag, 19.11.2017, ab 14.30 Uhr in das katholische Pfarrheim zu einer Präsentation von Veranstaltungsfotos aus dem Jahr 2017 ein.
Zusätzlich dürfen sich die Gäste auf die Ausstellung zweier historische Häzemer Bücher aus dem 17. Jahrhundert freuen, von denen eines erst kürzlich restauriert wurde. Sein Titel lautet „Beetbuch“ und es enthält die damaligen Steuerangelegenheiten von Habitzheim.
Der Name „Beet“ kommt von „Beden“, was unter anderem auch für Bitten oder Grundsteuer bzw. allgemeine Abgaben steht. Man könnte daher auch Bittbuch sagen.
Im Verkauf wird der Häzemer Kalender 2018 angeboten, der dieses Mal in einem gemeinsamen Projekt der evangelischen Kirchengemeinde und des Kulturvereins aufgelegt wurde. Er kostet 14,50 € und ist mit Sicherheit auch ein schönes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk.
Nach dieser Veranstaltung kann der Kalender bei Dieter Knöll, Dieter Lehmer und Helmut Machulla bezogen werden. Als kulinarische Ergänzung werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Im Postsack von Schiff zu Schiff

(gk) Selten war so eine andächtige Stille am Erzählabend des Häzemer Dorf- und Kulturvereins. Die Geschichte des Franz Krones bewegte die Gäste sichtlich. Irmgard Pospischil, die Tochter von Franz Krones – unterstützt von ihrem Mann Frank – trug anhand von Fotos die Kriegserinnerungen ihres Vaters vor.
Franz Krones wurde im November 1920 in Kreuzberg, Kreis Troppau, damals Schlesien/Tschechoslowakei, in der heutigen Slowakei geboren. Er schloss seine Schulausbildung im Jahr 1939 mit dem Abitur in Freudental ab und wurde im Frühjahr 1940 zum Frankreichfeldzug eingezogen. 1942 führte ihn der Krieg über Polen und die Ukraine in Richtung Russland, wo er 1942 unter General Friedrich Paulus in der 6. Armee am Marsch nach Stalingrad teilnahm. Dabei erlitt er eine schwerwiegende Verletzung in Form eines Durchschusses am linken Handgelenk, die ihn wehruntauglich machte. Daher wurde er mit dem Lazarettzug in die Heimat nach Aschaffenburg transportiert. In der Nähe von Hannover erhielt er eine Rekrutenausbildung und wurde Unteroffizier. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit seinem damaligen Major meldete sich Franz Krones 1944 an die Front zurück. Stationiert in Colmar, erlitt er im Februar 1945 eine Kopfverletzung und geriet in Kriegsgefangenschaft. Diese führt ihn von Marseille aus auf ein Frachtschiff unter Begleitung eines Geleitzerstörers, genannt Destroyer Escort (DE), mit Richtung Amerika. Während nahezu alle Anwesenden auf dem Schiff sich die Meerenge bei Gilbraltar ansehen durften, verbrachte Franz Krones die Durchfahrt der Meerenge schwer krank unter Deck.
Zu diesem Zeitpunkt nahm das Unglaubliche seinen Anfang: So empfing der Signaloffizier Carl Barth, der auf dem Begleitschiff USS Atherton stationiert war, am 20. April die Meldung, dass ein deutscher Kriegsgefangener ernsthaft erkrankt sei. Commander Lewis Iselin zeigte trotz aller Kriegsumstände Menschlichkeit und gestattete dem Schiffsarzt Dr. Maurice Vitsky, in einem sogenannten Bootsmannstuhl zum Gefangenentransportschiff überzusetzen, um den Patienten zu untersuchen. Der Arzt diagnostizierte eine akute Blinddarmentzündung. So wurde Franz Krones in einem Postsack mittels Bootsmannstuhl vom Frachtschiff zum Begleitschiff transportiert. „Franz war dabei mehr tot als lebendig“, wirft Frank Pospischil an dieser Stelle ein. „Irgendwie schaffte er es noch, alleine in den Operationssaal zu laufen. Dort wird er dann bei vollem Bewusstsein mittels Spinalanästhesie von Dr. Vitsky, einem Sohn orthodoxer Juden, operiert.“ Seine Diagnose lautete Blinddarmdurchbruch und Bauchfellentzündung. Er bekam eine Drainage gelegt und Thomas J. Ciaccio, der bei der Operation assistiert hatte, verabreichte ihm in regelmäßigen Abständen das erstmals 1942 industriell hergestellte Penicillin – das neue Wundermittel, für dessen Entdeckung und Herstellung das Trio Alexander Fleming, Ernst Chain und Howard Florey 1945 den Nobelpreis für Medizin bekamen, und dessen Verabreichung in diesen Kriegszeiten noch nicht selbstverständlich war. Irmgard Pospischil erzählte weiter, dass sowohl die Crew als auch Lieutenant Commander Lewis Iselin regen Anteil am Zustand ihres Vaters genommen hätten, und dass Dr. Vitsky ihm einen Rosenkranz geschenkt habe. So saß auch ein deutschstämmiger US-Soldat namens Finger, der etwas Deutsch konnte, oft an seinem Bett. „Mein Vater bekam in dieser Zeit auch die Detonationen mit, die am 06. Mai 1945 durch Wasserbomben verursacht wurden, mit der der Geleitzerstörer USS Atherton das deutsche U-Boot U 853 versenkte“, so Irmgard Pospischil weiter. „In Boston angekommen wurde mein Vater noch zweimal operiert und dann nach Camp Edwards (Boston) verlegt.“
Am 08. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg offiziell. 1946 kehrte Franz Krones nach Deutschland zurück. Er war wie so viele heimatlos, seine Familie zählte zu den vielen Vertriebenen. Auf Umwegen gelangte er dann nach Habitzheim, wo er seine spätere Ehefrau Annemarie kennenlernte, und gründete hier eine Familie.
Im Jahr 2006 holten Franz Krones seine Kriegserinnerungen wieder ein. Bei der Deutschen Dienststelle (WASt) ging eine Suchanfrage zu seiner Person ein. Briefe aus Amerika erreichten ihn und E-Mails wurden ausgetauscht. Preston Davis, ein Mitglied der Crew der USS Atherton DE 169, arbeitete die Geschichte auf und war sehr daran interessiert, was aus dem damaligen Patienten Franz Krones geworden ist. So kam es zum Kontakt zwischen den Familien Krones/Pospischil und Preston Davis, dem damaligen Kanonenmaat und heutigen Chronisten. Die Geschichte um die wundersame Rettung von Franz Krones wurde in amerikanischen und deutschen Zeitungen veröffentlicht und fand als Foto- und Textdokumentation ihren Platz im Museum in Albany, Bundesstaat New York. Im März 2011 fand ein Besuch der Pospischils bei Preston Davis und Familie Vitsky statt. Der Kontakt der Familien hält bis heute an. Die Geschichte geht weiter!

Verzäihl emol ebbes: Kriegserinnerungen

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt am Montag, 16.10.2017, um 19.30 Uhr in das katholische Pfarrheim zu einem Erzählabend ein.
Die Geschichten, die das Leben schreibt, sind oftmals die, die am meisten berühren und viel Interessantes bergen. So eine Geschichte ist die des ehemaligen Kriegsgefangenen Franz Krones, der mit seiner Frau Annemarie bis zu seinem Tod in Habitzheim in der Jahnstraße lebte.
Zunächst in Stalingrad und später in der Eifel verwundet, wurde Franz Krones als Kriegsgefangener 1945 in Marseille nach Amerika eingeschifft. Was ihm auf dieser Schifffahrt passierte und wie es seine Erlebnisse mit einem jüdischen Arzt in Form von Fotos in eine Ausstellung in das Kriegsmuseum von New York schafften, erzählen Irmgard – sie ist die Tochter von Franz Krones – und Frank Pospischil den Gästen des Erzählabends.
Das erlebte Leid und die Menschlichkeit, die hinter dieser Geschichte stehen, lassen diesen Abend mit Sicherheit zu einem Erlebnis werden.

Gut besuchter historischer Dorfrundgang

Gut besuchter historischer Dorfrundgang

(gk) Bei angenehmen Temperaturen konnte der erste Vorsitzende des Häzemer Dorf- und Kulturvereins Dieter Lehmer knapp über 100 Anwesende begrüßen, die unter Führung von Heinrich Eichhorn den historischen Dorfrundgang entlang des Alten Weges starteten. Der Weg führte längs des Hasselbachs. So wird er zumindest seit vielen Jahren in Habitzheim genannt und auch die Habitzheimer Schule ist nach ihm benannt. Der aktuell amtliche Name ist „Semme“. Dieser Hinweis befindet sich auch auf den an dieser Stelle neu angebrachten historischen Hinweistafeln, die von den Vereinsmitgliedern Thomas Mickler, Heinrich Eichhorn und Gabriele Kaufmann sowie Philipp Kaufmann erstellt wurden.
Entlang des Heuwegs ging es hoch zum Wohngebiet „Auf der Platte“, das ab Ende der 1950er-Jahre bebaut wurde. Damals gehörten die Straßen „Auf der Platte“, Jahnstraße und der Reinheimer Weg (heute Schillerstraße) dazu. Später wurde ein Straßenstück, zuvor namenlos, noch mit Goethestraße benannt.
„Die Schillerstraße wurde damals aus gutem Grund Reinheimer Weg genannt, denn dieser Weg war damals der Verbindungsweg nach Reinheim. Früher wurden die Wege immer über Kuppen geleitet, da diese meist trocken waren und der Sandgraben, der damals viel mehr Wasser hatte, auch oft über seine Ufer trat“, so Heinrich Eichhorn in seinen Ausführungen.
So wanderte auch die Gruppe in Richtung Reinheimer Berg weiter bis hinunter zum Ohmweg – auch hier wurde eine neue Tafel des Vereins angebracht – und erfährt so Wissenswertes über die angrenzenden Flurnamen und ihre Bedeutung, beispielsweise die Flure „Auf dem Dörnerts“, „In der Höll“, „Am Käsbirnbaum“ oder „Sandgraben“ und „An der Sandkaute“.
Gerne wurde auch die Frage einer Anwohnerin der Straße „Auf den Frohndäckern“ oberhalb des Ohmweges bezüglich der Herkunft ihres Straßennamens erläutert. So deuten die Namen zum einen auf ein Herrengut und zum anderen auch auf von Abhängigen zu leistende Frondienste hin. Das zum örtlichen Herrenhof gehörige Ackerland heißt vielfach Fronacker.
Nach dem kleinen Exkurs durch die Felder und Wiesen ging es die Krötengasse entlang. In dieser Straße befanden sich unter anderem früher die Dreschhalle (heute Anwesen Familie Kloetzel), die Synagoge (Abriss des Gebäudes im Jahr 1970, heute Evangelischer Kindergarten mit Hinweistafel zur Erinnerung an das jüdische Gebäude), die beiden Gasthäuser „Zum Weißen Ross“ und „Zum Schwarzen Adler“ (Anwesen Familie Coy), das Kaufhaus Geiß, die Schmiede Geiß, „die Genossenschaft“ mit Landwirtschaftshandel und Kohlenhandlung, die Raiffeisenbank, das ehemalige Backhaus sowie zwei Brunnen. Die Brunnen standen auf dem Gelände der damaligen Dreschhalle und gegenüber des heutigen Kindergartens.
Der historische Dorfrundgang endete schließlich an seinem Ausgangsort Freier Platz, auf dem sich die Gruppe im Festzelt bei Speisen und Getränken noch lange über die neu gewonnenen Informationen unterhalten konnte.

 

Historischer Dorfrundgang und Mundartabend an der Häzemer Kerb

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturverein wird auch in diesem Jahr wieder am Kerbfreitag, 08.09.2017, um 18.00 Uhr seinen historischen Dorfrundgang durchführen. Der kundige Ortsgeschichtler Heinrich Eichhorn startet am Treffpunkt „Freier Platz“ die Führung.
Seit dem ersten historischen Dorfrundgang des Vereins im Jahr 2008 werden die einzelnen Anlaufpunkte sowohl im Ort selbst als auch in seiner zugehörigen Gemarkung angesteuert, da zur Geschichte des Ortes sowohl die Einwohner, die Häuser und Straßen als auch die Felder und Wiesen gehören.
Der Verlauf des diesjährigen Rundgangs wird vom Alten Weg aus über Sportplatz und Heuweg zum Gebiet „Auf der Platte“ führen. Von dort aus geht es den Reinheimer Weg hoch bis zum Reinheimer Berg und dann hinunter zur „Ohm“. Über die Krötengasse gelangt die Gruppe dann wieder zum Festzelt am Freien Platz. Für Stärkung ist dort dann reichlich gesorgt.
Wie immer ist der Rundgang gespickt mit Informationen zur Ortsgeschichte. In diesem Jahr stehen im ersten Teil des Rundgangs die Flurnamen sowie deren Namensherkunft und Ersterwähnung im Vordergrund. Der zweite Teil beinhaltet die Ortsgeschichte der Krötengasse.
Es ist bestimmt sowohl für Einheimische als auch für Neubürger eine interessante und unterhaltsame Tour.

Mundartabend an der Häzemer Kerb

(gk) Traditionell lädt der Häzemer Dorf- und Kulturverein auch in diesem Jahr am Kerbmontag, 11.09.2017, um 19.00 Uhr wieder zu seinem traditionellen Mundartabend in das Kerbzelt ein.
Der Verein konnte dieses Jahr Gundula Schneidewind aus Gundernhausen gewinnen, die dort als bildende Künstlerin im Atelier „Bergsteige“ arbeitet. Seit über zehn Jahren tritt sie zudem sehr erfolgreich als Kabarettistin auf.
Eine der zentralen Figuren ihres ostwestfälischen Kabaretts ist hierbei die westfälische Bäuerin Martha Henkemann. Gundula Schneidewind schreibt dazu in ihrer Ankündigung:
„Martha behält in ihrer Küche den berühmten Faden in der Hand. Ob es um mysteriöse Anrufe oder moderne – nämlich globalisierte – Bestattungen geht, es geht ‚von Hölzken auf Stöcksken‘. Sie stellt außerdem ihre ganz eigene Kunst vor: die Kunst der Wegweisung. So viel sei verraten: auch wenn Martha eine schlichte Bauersfrau aus Westfalen ist, so sind ihr die modernen Medien und Techniken durchaus nicht fremd. Und nicht nur das – sie weiß sie geschickt und charmant mit dem traditionellen Handwerkszeug der Frau, nämlich Wolle, Stricknadeln, Häkelnadeln usw., die sie nebst einigem Anschauungsmaterial aus ihrer – natürlich selbst gefertigten – Handarbeitstasche holt, zu ‚verhäkeln‘. Dass dabei schon einmal etwas schiefgeht, und dass Martha dies dann elegant rettet, das ist doch wohl klar wie Kloßbrühe.“
Die Gäste werden bei diesem Programm überrascht werden mit Ideen, die Gundula Schneidewind sowohl aus der Zeitung als auch aus dem eigenen Alltag als bildende Künst­lerin, als Kunst­therapeutin und als Zen-Lehrerin schöpft. Spürbar ist immer wieder ihre Liebe zur Sprache und zur Improvisation. Das Programm bekommt zudem noch eine musikalische Note: Sie würzt ihre oft hintergründigen oder auch einfach nur komischen, aberwitzigen Szenen mit Akkordeonliedern.
Wie in den Vorjahren geht wieder der Musikantenhut herum und selbstverständlich gibt es Kochkäse, Spundekäse und Würstchen zur Stärkung. Die Gäste dürfen sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen.

Treffen der Kräuterfreunde

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt auch in diesem Jahr wieder zum Spaziergang mit Würzborresammlung ein. Eine kundige Kräuterfrau wird die Teilnehmer entlang der Habitzheimer Schlosswiesen führen. Dabei gibt es wieder eine Menge Informationen über die heimischen Kräuter und Heilpflanzen.
Für das Sammeln des Kräuterstraußes sind mitgebrachte Messer oder Scheren sowie Körbe sehr hilfreich. Die Kräuterfreunde treffen sich am Dienstag, 15.08.2017, um 17.00 Uhr am Freien Platz. Der Verein wünscht viel Vergnügen beim lehrreichen und amüsanten Spaziergang.

Lust auf das historische Babenhausen?

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturvereins lädt für Sonntag, den 11.06.2017, zu einem Ausflug in das nahe Babenhausen ein. Die Teilnehmer treffen sich zur Abfahrt um 9.15 Uhr am Freien Platz, um in Fahrgemeinschaften nach Babenhausen zu fahren. Wer mit der Bahn von Groß-Umstadt nach Babenhausen fahren möchte, findet nachfolgend die Verbindung angegeben: Hinfahrt ab Groß-Umstadt um 9.44 Uhr, Rückfahrt ab Babenhausen um 17.01 Uhr.
Die Teilnehmer nehmen zunächst an einer interessanten Stadtführung durch die historische Altstadt teil. Danach ist ein gemeinsames Mittagessen in einem Babenhausener Lokal vorgesehen. Mittags steht dann gegen 14.30 Uhr der Besuch des Territorialmuseums (inklusive Führung) an. Die Rückfahrt ist gegen 17.00 Uhr. Die Kosten belaufen sich auf ca. 8,00 €, abhängig von der Teilnehmerzahl.
Der Verein bittet um Anmeldung bis zum 05.06.2017 bei Dieter Lehmer (0176 61462399), bei Gabriele Kaufmann (06162 72727) oder per E-Mail an hduk_kaufmann@phgk.de.
Es wird mit Sicherheit ein informativer und unterhaltsamer Tag werden. Seien Sie dabei!

Historischer Rundgang über den Habitzheimer Friedhof

(gk) Der Häzemer Dorf- und Kulturverein hatte sich im Rahmen des Projekts „Gärten der Erinnerung“ des Evangelischen Dekanats in Verbindung mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg engagiert. Als Ergebnisse dieser Projektarbeit entstand die Informationstafel, die am Eingang Frühlingsau des Friedhofs angebracht wurde sowie die sich ebenfalls dort befindlichen Flyer, die den Besuchern die Höhepunkte des Friedhofs erläutern. Weitere Resultate dieser Teamarbeit sind die Ausarbeitung von sogenannten „Touren der Erinnerung“ über die Friedhöfe, zu denen sich Gemeinde bzw. Stadt und Mitarbeiter für das Projekt gefunden hatten.
Diese Touren fanden im letzten Jahr unter Organisation des Dekanats statt. Der Tag, an dem der Habitzheimer Friedhof bei der Tour-Route in 2016 mit dabei war, war leider sehr verregnet, so dass sich nur sehr wenige Friedhofsgäste zur Besichtigungstour eingefunden hatten. Aus diesem Grund greift der Dorf- und Kulturverein dieses Thema nochmals auf und bietet unter der Führung von Heinrich Eichhorn einen weiteren historischen Rundgang über den Habitzheimer Friedhof an.
Dazu lädt der Verein am Sonntag, den 21.05.2017, ab 14.00 Uhr zum historischen Rundgang über den Habitzheimer Friedhof ein. Die Teilnehmer werden viele geschichtlichen Hintergründe erfahren und können dabei zwischen drei Führungszeiten wählen: 14.00 Uhr, 14.30 Uhr und 15.00 Uhr. Die Führungen dauern ca. 20 Minuten und haben jeweils denselben Inhalt. Der Treffpunkt ist immer an der Friedhofshalle in der Ringstraße. Der Verein freut sich über viele friedhofsgeschichtlich Interessierte.