Historischer Dorfrundgang zur Häzemer Kerb

Traditionell lädt der Häzemer Dorf- und Kulturverein anlässlich der Kerb zu seinem Dorfrundgang am 9. September 2016 ein. Der Treffpunkt ist am Freien Platz um 18.00 Uhr.
Heinrich Eichhorn übernimmt wieder die Führung. Dieses Mal führt die Route am „Goldenen Engel“ vorbei durch die Schlosswiese in die Falltorgasse. Von dort aus geht es am Wasserhäuschen und am „Mazetbrünnchen“ entlang bis zur Flur „Auf dem Rück“. Es gibt wie immer viele historische Informationen und Erläuterungen zu den Flurnamen. Der Rückweg verläuft über das Baugebiet „Ober dem Falltor“ zurück zum Freien Platz. Dort können sich die Teilnehmer im Festzelt mit Getränken und Speisen stärken und mit den Habitzheimer Sängern ein paar schöne Lieder anstimmen.

Noch ein Hinweis zum Umzug am Kerbsonntag. Der Häzemer Dorf- und Kulturverein ist beim Umzug wieder mit dabei. Das Kleiderthema des Vereins: Gastwirte/innen, Kellner/innen, d.h. Personen rund um die Gastwirtschaft. Der Verein freut sich über alle großen und kleinen Personen, die seinen Trupp verstärken.

gk

 

Heimkehr des „Goldenen Engels“ – Präsentation und Theater bei der Otzberg-Woche 2016

Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Habitzheim in der Schloßgasse 1 die Gaststätte „Zum Goldenen Engel“. Prozessakten des Johannes Bückler, besser bekannt als der „Schinderhannes“, beweisen ihre Existenz. Denn sie beinhalten, dass der Schinderhannes in diesem Gasthaus Geschäfte mit dem Habitzheimer Pferdehändler Rapp getätigt hatte.
Dora Dörr, geb. Büchler, kennt diese Geschichte sehr gut, denn bei diesem Gebäude handelt es sich um ihr Elternhaus. Sie war es auch, die den Häzemer Dorf- und Kulturverein auf diese heiße Spur brachte, nämlich auf die Existenz des alten Wirthausschildes des Gasthauses „Zum Goldenen Engel“. Auf bisher noch unbekannten Wegen kam dieses Schild nach Reinheim und schmückte dort mehrere Jahre das Reinheimer Heimatmuseum. Danach kam es auf den Bauhof der Stadt Reinheim in Spachbrücken. Dora Dörr brachte dies in Erfahrung und gab diese Informationen an den Verein weiter.
Ein Telefongespräch des Vorstands mit den zuständigen Verantwortlichen ergab, dass der Häzemer Dorf- und Kulturverein dieses Schmuckstück der Häzemer Geschichte als neuer Besitzer wieder nach Habitzheim holen könne. Am Montag, dem 10. Oktober 2011, starteten die Mitglieder Bernhard Aschmann, Heinrich Eichhorn und der Vorsitzende Dieter Lehmer zur Abholung der schmiedeeisernen Rarität. Im Jahr 2015 konnte dann die Restaurierung durch die Schlosserei und Kunstschmiede Metallbau Haus, Münster, erfolgen. Damit ist der „Goldene Engel“ wieder heimgekehrt und strahlt in neuem Glanz.
Der Verein präsentiert das historische Gasthausschild, das bereits auf dem Anwesen der Familie Karl Büchler installiert wurde – ein herzliches Dankeschön des Vereins dafür an die Familie -, im Rahmen der Otzberg-Woche am Schloßgassefest, das am Freitag, 26.08.2016, ab 18.00 gefeiert wird. Als besonderes Schmankerl führt der Verein ein kleines Theaterstück (Dauer: ca. 20 Minuten) auf: eine Gasthaus-Spielszene mit dem Schinderhannes. Die Aufführung ist gegen 19.00 Uhr geplant. Das Stück stammt aus der Feder von Heinrich Eichhorn, die Mitspieler sind Mitglieder und Freunde des Vereins. Zudem können die Gäste am Stand des Kulturvereins ein Gläschen Wein genießen.
Bitte beachten Sie die weiteren Pressemeldungen der Organisatoren zum Schloßgassefest, da eventuell noch kleinere Änderungen zum Spielbeginn erfolgen können.                                                                      gk

Mit den Kräuterfrauen unterwegs

Traditionell lädt der Häzemer Dorf- und Kulturverein wieder zum Spaziergang mit Würzborre-sammlung ein. Die Teilnehmer erfahren eine Menge über Heil- und Nutzpflanzen. Dieses Mal werden die Kräuter am Wegesrand des Alten Weges und dem Radweg am Sportplatz vorbei entlang des Hasselbachs gesucht.
Um den Kräuterstrauß mit Schafgarbe, Donnerdistel, Kamille, Fenchel, Königskerze und vielen weiteren Kräutern einfacher zusammenstellen zu können, erweisen mitgebrachte Messer, Scheren oder Körbe gute Dienste. Die Gruppe trifft sich am Montag, 15.08.2016, um 17.00 Uhr am Freien Platz. Der Verein wünscht viel Freude beim lehrreichen und amüsanten Spaziergang.

                                                                                                              gk

Warum denn in die Ferne schweifen?

Diese Frage stellte sich der Vorstand des Häzemer Dorf- und Kulturvereins und bemerkte dabei, dass nur wenige von ihm schon einmal im Museum Schloss Fechenbach, auf dem Jüdischen Friedhof oder im Klostergarten in Dieburg waren. Das Ziel des nächsten Ausflugs war damit bestimmt.
Die Teilnehmer treffen sich dabei am Sonntag, den 17.07.2016, um 10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Klostergarten in Dieburg. Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, möge sich bitte bei Dieter Lehmer melden. Nach einer einstündigen Führung geht es um ca. 11.00 Uhr zum Jüdischen Friedhof (ebenfalls mit Führung). Danach ist ein gemeinsames Mittagessen in einem Dieburger Lokal geplant. Mittags steht dann gegen 15.00 Uhr der Besuch des Museums Schloss Fechenbach (inklusive Führung) an.
Die Kosten belaufen sich auf ca. 8,00 €, abhängig von der Teilnehmerzahl.
Der Verein bittet um Anmeldung bis zum 30.06.2016 bei Dieter Lehmer (0176 61462399), bei Gabriele Kaufmann (06162 72727) oder per E-Mail an hduk_kaufmann@phgk.de.
Es wird mit Sicherheit ein informativer und unterhaltsamer Tag werden. Seien Sie dabei!

gk

Verzäihl emol ebbes: Das Libanon-Projekt der Gemeinschaft junger Malteser

Es ist einfach schon lange zu einem Stück Habitzheim geworden, das Libanon-Projekt der Gemeinschaft junger Malteser – insbesondere das zugehörige Benefiztheater Libanon on Stage, das seit nunmehr zwölf Jahren im Habitzheimer Hofgut seine Premieren-Aufführungen hat. Aber es geht am nächsten Erzählabend des Häzemer Dorf- und Kulturvereins nicht hauptsächlich um die Theateraufführungen sondern vielmehr um das Libanon-Projekt in Gänze.
Robert und Johanna Heereman werden einen Dokumentarfilm der Deutschen Welle (staatlicher Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied der ARD) über das Projekt vorführen und danach über ihre persönlichen Erfahrungen im Libanon berichten. Im Kern geht es seit 1998 darum, dass europäische Jugendliche ihren Sommer im Libanon verbringen, um dort schwerstmehrfach behinderten libanesischen Waisen Ferienfreizeiten in den Bergen zu ermöglichen. Was schon immer ein zutiefst liebender Dienst an den Ärmsten der Armen war, wird in diesen Zeiten von Krieg und Flucht zunehmend zu einem Ort der Hoffnung und der Versöhnung.
Das Projekt wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, so mit dem Westfälischen Friedenspreis am 11. Oktober 2008 und mit der Goldenen Victoria für Soziales Engagement am 18.11.2010 (im Rahmen der Publishers‘ Night des VDZ – Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V.).
Der Vortrag findet am 13. Juni 2016 um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrheim statt.

                 rh/gk

Brotbacken bei Sonne, Regen und Schnee

„April! April! Der weiß nicht, was er will.“ So beginnt das Frühlingsgedicht „April“ von Heinrich Seidel (1842-1906), und es passte wunderbar zum Wetter des Brotbacktermins des Häzemer Dorf- und Kulturvereins in der Tannenmühle: Sonne, Regen, Schnee, Graupel – es war alles dabei. Diese Vielfalt des Wetters schreckte die Besucher zum Glück nicht ab. Der Verein konnte sich an einer gut besuchten Veranstaltung erfreuen.
Die im Steinofen frisch gebackenen Brote und Fladenteilchen waren sehr schnell ausverkauft, und die von Freunden des Vereins selbstgebackenen Kuchen waren schon vor der eigentlichen Kaffeezeit nahezu vergriffen. Qualität zieht Besucher an! Und diese Qualität fand man auch wieder in den Mühlenführungen von Friedel und Reiner Haas, die mit viel Wissen und Lebendigkeit ihre Gruppen durch die vier Etagen der Mühle begleiteten. „Dieses Habitzheim hat etwas“, so ein begeisterter Besucher aus Dieburg. Er möchte noch häufiger die Veranstaltungen des Vereins besuchen. Ein Ehepaar aus Modautal ergänzte mit ihren Aussagen, dass sie sowohl von der Mühle als auch von dem frischgebackenen Brot sehr angetan seien. Fazit für den Verein: Die Tannenmühle, die Gastgeberfamilie Haas und das gute Steinofenbrot waren wieder ein wunderbarer Besuchermagnet.

                                                           gk

Brot aus dem Steinofen der Tannenmühle

Der Frühling lockt ins Freie und so hat der Häzemer Dorf- und Kulturverein gleich einen Freilufttermin anstehen: Das beliebte Brotbacken in der Tannenmühle.
Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 24. April 2016, um 11.00 Uhr und wird gegen 17.00 Uhr enden. Es wird wieder gute Brote und Fladenteilchen aus dem Steinofen geben. Ergänzend kommen Kochkäs- und Schmalzbrote sowie Kaffee und selbst gebackener Kuchen hinzu.
Höhepunkte des Tages sind mit Sicherheit wieder die informativen Mühlenführungen des Gastgebers Friedel Haas. Die Besucher kommen in den Genuss von herrlicher Mühlenatmosphäre und den Duft von frischem Brot.

gk

Aktiver Verein zieht Bilanz

Am Donnerstag, 10.03.2016, tagte der Häzemer Dorf- und Kulturverein im katholischen Pfarrheim in Habitzheim. Rückblick, Neuwahlen und Ausblicke standen auf der Tagesordnung.
Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Dieter Lehmer und anschließender Totenehrung standen zu Beginn der Sitzung die Berichte des Vorsitzenden, des Rechners und der Geschäftsprüfer im Vordergrund.

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Einladung zur Mitgliederversammlung 2016

Der Häzemer Dorf- und Kulturverein lädt alle Mitglieder und Freunde des Vereins zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, 10. März 2016, um 20.00 Uhr in das katholische Pfarrheim in Habitzheim ein.

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